Rudiscamptagebuch

Ich bin Rudi



2011 - Tag 1

Am Donnerstagvormittag traten meine Freunde ohne mich die Reise nach Conneforde zum Bernsteinsee an, habe immer noch kein Lebenszeichen vor mir geben können, bleibe weiterhin verschollen. Am See angekommen, wurden wir bereits von unserer Vorhut Sabine, Jürgen, Alissa, Kevin und Marcel am Eingang in Empfang genommen. Zunächst begannen wir unser Großen Pavillon direkt am See aufzubauen, anschließend waren die eigenen Zelte an der Reihe.

Jetzt konnte unser Campleben beginnen. In einer Großen Runde verbrachten wir ein paar lustige Stunden oder gingen im See baden oder Kubb Spielen, bevor am Abend die ersten Steaks, Bratwürste und Beilagen von uns verzehrt wurden. Der Abend beruhigte sich, wie im letzte Jahr zunächst gegen Zweiundzwanzig Uhr mit dem Besuch des Wachdienstes, die Musik musste abgestellt werden, mit fortgeschrittener Stunde mussten sich unsere Stimmen auch noch ein wenig beruhigen, bevor es dann endlich ins Bett ging.



Könich Phillipp und seine Mädels

Könich Phillipp und seine Mädels





2011 - Tag 2

Tag Zwei stand ganz im Zeichen des Sonnenscheins, der Wettergott hatte ein Einsehen und spendete uns einige sonnige Stunden. Wir ließen es locker angehen, schwimmen im See, Kubbspielen oder sich beim Crossboule messen, was nicht so einfach war. Am Strand des Sees taten sich einige Gräben, wohl von Kinderhand gebuddelt, dies erschwerte teilweise die Sicht auf geworfene Schweinchen.

Die vielen Wespen machten uns zu schaffen, sie waren angriffslustig und mussten ständig abgewehrt werden. Leider hatte Phillipp Pech und wurde von einer in die Zunge gestochen, so musste er kurz zur Untersuchung ins Krankenhaus, dort gab es dann Entwarnung nicht ganz so schlimm nur ziemlich doll geschwollen, so musste der das Sprechen halt etwas forcieren.

Heute blieb die Küche kalt, der Pizzabringdienst versorgte uns mit reichlich Pizzen, alle wurden satt.



Crossboule am Strand

Crossboule am Strand





2011 - Tag 3

Für einige von uns ging es am Heutigen Tag hochhinaus, Geschick war im Kletterwald gefragt um die unterschiedlichen Kletterparkure zu bewältigen. Ute Frank und Manu machte es sich da einfachen sie stiegen am Nachmittag einfach mal ebenso in ein kleines Flugzeug und genossen die Welt vom Flugzeug aus, nach einer viertel Stunde war dieser Spaß bereits wieder vorbei, aber man hatte das Zwischenahner Meer und den Bernsteinsee einmal von Oben aus gesehen. Für andere Stand Fußballgolf auf dem Programm, doch diesmal nicht bei über 30 Grad, wie im vergangenen Jahr.

Der Abend war von einem Stromausfall geprägt, pünktlich gegen 22 Uhr gingen die Lichter aus. Was ist los, es waren noch genug Kilowatt auf den Steckdosen vorhanden, doch es gab trotzdem keinen Strom mehr. Vielleicht die Steckdose kaputt, einfach eine andere an einer anderen Stromsäule in betreib zu nehmen ist auch nicht so einfach, auf unseren Stromkabeln standen das eine oder andere Auto, welche erst einmal verschoben werden mussten um das Kabel wieder freizugeben, aber auch der Versuch an anderen Stromsäulen schlug fehl. So verbrachten wir den Rest des Abends halt ohne elektrisches Licht.



Unser Zeltplatz aus der Luft

Unser Zeltplatz aus der Luft





2011 - Tag 4

Nach einer kurzen Nacht standen die ersten bereits um 8 Uhr morgens auf um das letzte Frühstück vorzubereiten, Brötchen holen, wieder für Strom sorgen damit frischer Kaffee gekocht werden konnte. Wie sich herrausstellte war der FI-Schalter und die Sicherung herausgesprungen, als Auslöser konnte unser Kühlschrtank mit dem Schwarzen Griff ausgemacht werden. Gut gestärkt ging es an den Abbau der Zelte und des Pavillons, alles wurde wieder verstaut bevor wir die Heimreise antraten.

Bis zum nächsten Jahr Bernsteinsee.



Gruppenbild auf dem Klettergerüst

Gruppenbild auf dem Klettergerüst




  ein paar weitere Fotos vom Zeltlager 2011 gibts in unserem Fotoalbum








2010 - Tag 1

Endlich Urlaub, endlich Bernsteinsee! Am Donnerstag 29. Juli sind meine Schützen und ich gegen Mittag in Conneforde am Bernsteinsee angekommen. Wir hatten den selben Platz wie beim letzten mal, direkt am See.

Das Wetter hätte besser sein können, aber das Wasser frisch und klar. Abends spielten wir Kubb bzw. Boule, bevor Thomas unser Grillmeister den Grill entzündete und Bratwurst Steaks seine Abnehmer fanden. Um uns herum lief immer eine Scharr von Enten und wollte gefüttert werden. Das nächtliche Wachdienst des Campingplatzes hatte sich auch noch vorgestellt, dem gefiel wohl unsere Musik nicht.



Entenmama Sabine

Entenmama Sabine





2010 - Tag 2

Dei Frühaufsteher hatten schon für frische Brötchen geholt und den Tisch gedeckt, das war gut so. Die Langschläfer haben wir auch ruckzuck aus den Zelt gekriegt. Das ging so, Zelt auf ein paar Brotkrümel rein, Enten rein und Langschläfer raus!

Stefan hatte sich ein aufblasbares Tretboot gekauft, welches Heute seinen Stapellauf erfahren sollte, er musste erst einmal ein wenig üben um dann in eine bestimmt Richtung zu steuern, am besten ging's schließlich Rückwerts, Super bequem und mit Getränkehalter.



Stefan gibt alles

Stefan gibt alles





2010 - Tag 3

Böses erwachen! Unsere Stühle standen nass am Stand oder im Wasser des Sees und wo war ich (Rudi)? Es hing nur noch ein Stück meines abgerissenen Ohres am Pavillon, wo ich befestigt war. Ich (Rudi) war entführt worden, wir alle hatten einen bestimmten Verdacht. Aber ich (Rudi) war nicht mehr zu retten, Schade!

Schweren Herzens sind wir Abends in die Disco gegangen, nachdem wir uns zuvor mit einer ordentlichen Ladung Nudeln mit Sosse gestärkt hatten, die Musik sorgte wie im vergangenen Jahr für gute Stimmung unter den Besuchern. Leider fehlte unser Misterbernsteinsee 2009 Christian, aber dies sollte unserer Stimmung keinen Abbruch bedeuten, unter unserem Pavillon war auch ein wenig Disco, da wurde auf den Bänken getanzt, diesmal ganz ohne Wachdienst.



Sonnenuntergang wie in der Karibik

Sonnenuntergang wie in der Karibik





2010 - Tag 4

Ein letztes Frühstück zur Stärkung, dann ging es an den Abbau der Zelte und des Pavillons. Alles wurde wieder in die Autos verstaut, ein letztes mal ging es für alle an den Strand um noch ein Gruppenfoto von uns zu schießen, schließlich scheuchten wir die Enten noch mal über den Platz.

Tschüß Bernsteinsee bis zum nächsten mal.



Rudiscampgruppe vorm Bernsteinsee

Rudiscampgruppe vorm Bernsteinsee





2010 - Nachruf Rudi

In der Nacht vom 30.7. auf den 31.7.2010 zwischen 3 Uhr und 6 Uhr Nachts wurde unser treuer Freund und von Anfang an ständiger Seebegleiter Rudi Jägermeister auf grausamste Art und Weise entführt und seines Lebens beraubt!!

Rudi wurde gerade einmal 12 Jahre alt.

Gefunden wurde lediglich eine herausgerissene Befestigungsöse aus seinem rechten Ohr. Rudi hat stets darauf geachtet, das wir ordentlich Spaß und genug zu trinken im Glas hatten. Lasst Rudi in unseren Herzen und Gläsern weiter leben.

Rudi, wir werden dich nie vergessen. Prost

Wer Angaben zum Tathergang machen kann, möge sich Bitte melden.

Mögliche Verdächtige haben vor der Bemerkung von Rudis verschwinden bereits das Weite gesucht. Besser so für euch....

In tiefer Anteilnahme Rudisfreunde




  ein paar weitere Fotos gibts in unserem Fotoalbum








2009 - Tag 1

Nach einer 2 1/2 stündigen Anfahrt ohne Stau erreichte ich den Campingplatz am Bernsteinsee in Conneforde. Schnell erfolgte die Anmeldung und wir konnten zunächst mit dem Aufbau unseres Pavillons beginnen. Es war nicht einfach, denn der Wind blies so heftig das wir mit 8 bis 10 Personen die Stangen und Plane festhalten mussten. Schnell ein paar Spanngurte zwischen die mitgereisten Anhänger und dem Pavillon befestigt sowie etliche Heringe in den Boden geschlagen, jetzt stand schon mal das Pavillon. Als nächstes bauten meine Camper ihre eigenen Zelte auf, dies war immer noch mit starkem Wind verbunden, sodass schließlich an Philipp sein Zelt noch eine Stange brach, welche daraufhin geschient werden musste.

Das Küchenzelt wurde eingerichtet und Nadine und Alissa hauchten mir schließlich noch Luft ein bevor ich am Pavillon befestigt wurde. Das Zeltlagerleben konnte nun beginnen, zum Abend schmissen wir unseren Grill an und stärkten uns. Kaum hatten sich alle gestärkt, öffnete der Himmel eine Pforten und lies dem Regen freien Lauf, so ziemlich alles wurde Nass, doch dies brachte unserer Stimmung keinen Abbruch. Etliche Pfützen bildeten sich um unseren Platz herum, sodass Thomas unser Entenvater seine kleinen Entlein schwimmen und füttern konnte.



Thomas der Entenflüsterer

Thomas der Entenflüsterer





2009 - Tag 2

Tag zwei wurde in aller Ruhe nach dem letzten windigen und feuchten Tag angegangen, erstmal in aller seelen Ruhe aufstehen, ausgiebig Frühstücken und gucken was der Tag so bringt.

Mit dem feuerrote V-Power-Ball von Shell galt es ein paar Würfe auf den Basketballkorb abzugeben, doch dieser machte nicht lange mit (V-Power scheint nicht lange zu halten), mehrere Ballnähte platzten auf und die Blase vergrößerte sich schlagartig, bis sie die Luft verlor. Köhnich Philipp wurde schließlich geboren, sein Zepter unsere Fliegenklatsche und der ausgediente V-Power-Ball als Krone krönten unseren Köhnich, der dann die weiteren Tage regieren konnte.

Der Abend nahte und es galt sich für den Abend noch zu stärken, in diesem Jahr wollten wir mal nicht immer selber kochen sondern einfach mal eine Pizza bestellen, gesagt getan. Ebenmal 20 verschiedene Pizzen bestellt, nicht wundern es sollte nur 15 Minuten!! dauern, o.k. wir gaben noch 10 Minuten Reserve dazu, da wir selbst Abholer waren und nun doch nicht so schnell da sein konnten, doch es hat geklappt wir brauchten nicht zu warten.



Könich Philipp

Könich Philipp





2009 - Tag 3

Es sei vorweg genommen unser erfolgreichster Tag, wir stellten den 1000 Besucher beim Fußballgolf und den Mister Bernsteinsee 2009. Doch nun der Reihe nach, am Vormittag hieß es sich ein wenig zu entspannen und die ersten Vorbereitungen für die Wahl des Mister Bernsteinsees 2009 zu treffen. Christian hatte sich am Morgen bereits gut vorbereitet, er lief am frühen Morgen bereits seine 5 oder waren es doch 6 Runden um den Bernsteinsee, nach eine Stunde und einer Minute gesellte er sich wieder zu uns und entspannte noch etwas.

Gegen Mittag war es dann soweit der erste Teil zur Wahl von Mister Bernsteinsee stand auf dem Programm, nachdem alle Teilnehmer bzw. Teilnehmerinnen vorgestellt waren, galt es bei verschiedenen Disziplinen sich unter Beweis zu stellen. Als erstes musste man sich 10-mal um einen Pfeiler drehen, bevor es galt eine Laufstrecke zu überbrücken um noch einen kleinen Kurzen aus einem Maurerkübel zu fischen. Manche hatten sich etwas zu viel gedreht und konnten nicht mehr so richtig geradeaus die Strecke überbrücken. Weitere Disziplinen waren auf einer Tonne eine bestimmte Strecke im See zurückzulegen, einen Fisch am Ende eines runden Balkens auf dem man zunächst über den See balancieren musste zu ergattern und in einem Regenfass mit Hilfe eines Paddels zu rudern (leider sind alle schon am Anfang gekentert). Der erste Teil zum Misterbernsteinsee war überstanden.

Gegen 14 Uhr machten wir uns auf, um das erste mal Fußballgolf zu spielen, eine neue Spielidee aus Schweden, die in Deutschland mit der ersten Anlage Einzug hält. Bei der Anmeldung sollten wir uns in einer Reihe aufstellen um das erste Team zu bilden dachten wir, doch dann fing die Dame an der Anmeldung mit abzählen an und stellte schließlich den 1000 Besucher seit Eröffnung der Anlage fest, es war Stefan, welcher mit Gutscheinen für die Anlage beglückt wurde. Anschließend bildeten wir unsere einzelnen Teams um mittels eines Fußballes einen 2 Kilometer langen Fußballgolfplatz und dessen Bahnen kennen zu lernen und am Ende jeder Bahn den Ball einzulochen.

Am Abend standen nun noch die letzten Disziplinen für unseren Mister Bernsteinsee 2009 an. Christian hatte sie alle mit Bravur hinter sich gebracht und kam unter die letzten drei. Zwei Teilnehmer waren Punktgleich und belegten den dritten und zweiten Platz bevor unser Mister mit einem Gutschein für einen Rundflug am Bernsteinsee belohnt wurde. Anschließend stand dem Feiern nichts mehr im Wege.



Christian Mister Bersteinsee 2009

Christian Mister Bersteinsee 2009





2009 - Tag 4

Die letzte Nacht war relativ kurz, da an dem letzten Abend unser Mister Bernsteinsee Christian ausgiebig gefeiert werden musste. Die Musik vom Veranstalter organisiert bis Heute Morgen um 3 Uhr fast den ganzen Campingplatz beschallte und die ersten Nachbarn am frühen Morgen schon mal den letzten Abend oder auch Nacht Revue passieren lassen mussten, hieß es nach einem letzten ausgiebigen Frühstück die Koffer zu packen. Zuerst waren die eigenen privaten Appartements (Zelte) an der Reihe bevor man sich dem Abbau unseres Überdaches und der Küche widmen konnte. Zu guter letzt war alles in den Autos verstaut und wir traten unsere Heimreise an.
Nach einem kleinen Ausflug in die Vorstadt von Bremen (Jürgen war noch etwas desoierentiert), gelang es uns endlich noch unser anvisiertes Schlemmerlokal anzusteuern, um uns für den Rest des Nachhauseweges noch zu stärken. In Lauenau sicher wieder gelandet wurden noch die Anhänger entladen und die Sachen für unser nächstes Camp am letzten Ferienwochenende 2010 verstaut.




  ein paar weitere Fotos gibts in unserem Fotoalbum




letzte Aktualisierung am 10.08.2011

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