Mit der Einführung des Bogenschießens 1999 hat die Gilde einen echten Bedarf entdeckt. Die Überlegungen des Vorstands, neben den klassischen Feuerwaffen eine Alternative im örtlichen Schießsparte zu bieten, führte zu einem deutlichen Mitgliederzuwachs.

Von den 13 Jugendlichen und 22 Erwachsenen (davon drei Frauen), die regelmäßig zum Training kommen, sind etliche im Umland zu Hause. Denn der Bogensport hat noch Seltenheitswert. So wird im Kreisverband Deister-Süntel-Calenberg außer Lauenau noch in Bad Münder, Klein-Süntel, Jeinsen und Feggendorf trainiert. Aber: „Es gibt Vereine, die denken schon sehr laut darüber nach“, weiß Lauenaus damaliger Spartenleiter Frank Hungerland über Bestrebungen, auf Ähnliche Weise neue Freunde für das Schützenwesen zu gewinnen.

Außer dem sportlichen Reiz hat das Bogenschießen einen großen Vorteil: Für Kinder gibt es kein Mindestalter, während die Feuerwaffe frühestens Zehnjährigen in die Hand gegeben werden darf. Was jedoch in anderen Vereinen schon aus räumlichen Gründen scheitern könnte, ist bei der Gilde bestens gelöst.

Im Sommer lockt eine große Wiese nahe dem Schützenhaus in Blumenhagen. Im Winter bietet eine ehemalige Fabrikhalle gute Voraussetzungen. „Mit ihr kam überhaupt erst der Durchbruch“, ist Hungerland seinem Vereinskameraden Jochen Regenberg dankbar: Im ersten Jahr nach der Gründung konnten die Lauenauer nur sporadisch in der Sporthalle von Bad Münder antreten. Danach trainierten die Bogenschützen zunächst in einer Halle von Jochen Regenberg und seit dem Jahr 2003 in einer ehemaligen Casala-Halle. Nun sind es nur noch kurze Wege und viele zeitliche Möglichkeiten. Bis zu dreimal in der Woche wird deshalb trainiert.

Wer es ausprobieren will, muss nicht unbedingt einen eigenen Bogen besitzen: Zehn Bögen hat die Gilde beschafft.

 

unsere Anspechpartnerin für die Bogensparte

Christiane Engler
E-Mail: bogensport@schuetzengilde-lauenau.de

 

unsere Ansprechpartnerin für die Jugend

Yara Kürsten

E-Mail: jugendleiter-bogen@schuetzengilde-lauenau.de